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Trendsport Golf

Trendsport GolfNicht nur für Superreiche

Fällt der Begriff Golf, so denken viele Menschen heute noch, an reiche ältere Herren, die gemütlich über einen Golfplatz schlendern und nebenbei ein Millionengeschäft abwickeln. Seit Tiger Woods im internationalen Profisport auftauchte, hat sich auch der Amateursport stark gewandelt.

In den USA ist Golf schon seit einigen Jahren zu einem beliebten Breitensport geworden und auch in Deutschland und Österreich wird der Sport immer populärer. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 527 000 und in Österreich über 100 000 Aktive, die den Schläger schwingen.
Auch immer mehr junge Menschen wenden sich dem Sport zu, da es nun außerhalb von elitären Clubs die Möglichkeit gibt, zu erschwinglichen Preisen zu spielen.

Die Kosten

In Deutschland kann man bei der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) eine Mitgliedschaft für 195 Euro im Jahr abschließen, mit der man bei über 700 Golfclubs im ganzen Land gegen Greenfee (1) spielen kann. Somit entfällt eine kostspielige Aufnahmegebühr und man muss sich auch nicht für die Ewigkeit binden. Insbesondere für Einsteiger und Personen, die nicht so häufig Zeit finden, ist dies eine hervorragende Alternative zur festen Clubmitgliedschaft. Weitere Informationen erhalten Sie beim VcG http://www.vcg.de/

In Österreich gibt es laut dem Österreichischen Golfverband auch Clubs, in denen Einschreibgebühr und Jahresmitgliedschaft zusammen rund 300 Euro betragen. Ebenso bieten einige Clubs an, probeweise für ein Jahr gegen ein geringes Entgelt zu spielen und sich nach dem Jahr zu entscheiden, ob man Mitglied werden will. Nähere Informationen zu den Clubs und Golfplätzen erhalten Sie beim Österreichischen Golfverband

Greenfee: Das ist die Gebühr, die für die Nutzung des Golfplatzes zu bezahlen ist. Die Preise in Europa liegen in etwa zwischen 35 und 58 Euro pro Tag.

Fitness für Körper und Geist

„Beim Golf werden die Muskeln trainiert, die Koordinationsfähigkeit gesteigert, der Blutzuckerspiegel gesenkt und man nimmt ab“, so die neuesten Ergebnisse der Golfakademie Paderborn. Darüber hinaus ist Golf ein Ausdauertraining. Zwischen den einzelnen Schlägen, muss sich der Spieler zügig von Loch zu Loch bewegen und bei einem 18 Loch Platz bedeutet dies vier Stunden Aktivität am Stück, bei der über 1200 Kalorien verbraucht werden.

Auch der Kopf läuft bei dieser Sportart auf Hochtouren. Durch das Spiel wird die Durchblutung und Sauerstoffversorgung im Gehirn angeregt. Das wirkt sich sehr  positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Da für jeden Schlag Ruhe und Ausgeglichenheit erforderlich sind, ist Golfen auch Stress reduzierend. Hinzu kommt der Aufenthalt in der Natur, der für sich schon das Wohlbefinden steigert.

Der Einstieg

Zu Ihrer ersten Golfstunde müssen Sie normalerweise noch nichts mitbringen, da Sie das gesamte Equipment vor Ort ausleihen können. Tragen Sie bequeme Freizeitkleidung und für die ersten Versuche, reichen auch erst einmal normale Sportschuhe.
Viele Clubs bieten Schnupperkurse an und da können Sie testen, ob Ihnen dieser Sport liegt. Sollten Sie daran Gefallen finden, empfiehlt sich das regelmäßige Training mit einem Golflehrer (Pro) auf der Driving Range  oder auf Kurzbahnen, die es in immer mehr Golfclubs gibt.

Besonders am Anfang ist es wichtig unter Aufsicht einer erfahrenen Person, am besten eines Teaching-Pro zu üben, damit sich gar nicht erst Fehler einschleichen, die man später nur sehr mühsam wieder los wird.

Auch ein Golfurlaub bietet die Möglichkeit zu einem guten Training, da man sich fernab vom Alltagsstress voll auf den Sport konzentrieren kann. Sie kommen mit der Platzreife nach Hause und kennen ihr persönliches Handicap.

Driving Range
Hier werden die langen Schläge geübt. Mehrere Abschlagsplätze liegen in Reihen nebeneinander und alle schlagen aus Sicherheitsgründen in dieselbe Richtung ab.

Teaching-Pro
Ein Profispieler der unterrichtet.

Platzreife
Mit der Platzreife erhält man die Erlaubnis auf einem Golfplatz zu spielen. Hierfür muss man eine theoretische und praktische Prüfung ablegen.

Handicap
Eine Kennzahl, mit der die ungefähre Spielstärke eines Golfers beschrieben wird.

Prävention

Aufwärmen ist für Anfänger und Profis gleichermaßen wichtig. Bevor Sie den ersten Ball schlagen, sollten Sie sich mindestens 10 Minuten aufgewärmt haben. Zwar gehört Golf zu den Sportarten mit geringem Verletzungsrisiko, aber dennoch können Verletzungen entstehen, wenn Bewegungsabläufe falsch durchgeführt werden. Beweglichkeits- und Kräftigungsübungen sollten das Golftraining ergänzen, um Dysbalancen erst gar nicht entstehen zu lassen. Eine gut ausgebildete Rücken- und Rumpfmuskulatur ist beim Golf besonders wichtig. 





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