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§ 20 SGBV Krankenkassenanerkennung


Bekomme ich eine Krankenkassen Anerkennung nach § 20 Abs. 1 SGB V?

Da es immer wieder viele Fragen gibt, die sich um das Thema Krankenkassen-Anerkennung ranken, möchten wir an dieser Stelle darauf eingehen. Um den Anforderungen der Institutionen wie Krankenkassen entsprechen zu können, haben wir die Ausbildung zum Kursleiter/in Progressive Muskelentspannung (32 UE) und Autogenes Training (37 UE) sowie Stressmanagement Trainer (32 UE) hinsichtlich der geforderten Unterrichtseinheiten ausgerichtet. Ausserdem Autogenes Training & Progressive Muskelentspannung für Kinder (Entspannungstrainer für Kinder, 18 UE) und Anti Stress Training für Kinder (32 UE).

Unser Service / Ihr Vorteil § 20 SGB V
Unsere Konzepte "Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und Stressmanagement Training" wurden von den Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) zentral geprüft und zertifiziert, sodass Sie (sofern Sie die Grundqualifikationen nach § 20 SGBV des aktuellen Leitfaden Prävention "Handlungsfelder und Kriterien des GKV-Spitzenverbandes" erfüllen) eine vereinfachte Zertifizierung haben.
Da wir die für die Kurse erforderlichen Stundenbilder und Trainingsmaterialen hinterlegt haben, müssen Sie dies nicht mehr tun. Sie wählen unser Konzept aus, laden das Zertifikat hoch, indem wir Ihnen die Einweisung in das Programm bestätigen und nach einigen weiteren Angaben sind Sie schon fertig. Nun prüft die ZPP Ihre Grundqualifikation und wenn dann alles den Kriterien entspricht wird Ihr Kurs zertifiziert.

Grundsätzliche Infos zum § 20 SVB V
Anerkannt werden grundsätzlich als Entspannungsverfahren von den Krankenkassen nur: Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Stressmanagement bzw. Stressbewältigung (multimodal). Sowie Entspannungstraining/-pädagogik – mit Progressiver Muskelentspannung /-Relaxation oder Autogenem Training.

Darüber hinaus wird als Entspannungsverfahren von den GKV anerkannt: Hatha-Yoga (500 Std., Tai-Chi und Qi Gong (300 Std.). Die wichtigste Voraussetzung für die Anerkennungen ist, dass Sie einen der folgenden Berufen oder Studienabschlüsse vorweisen können:

1.) Für Maßnahmen zur Entspannung

Entspannungsverfahren können über die unter 2.) genannten Berufsgruppen hinaus von Angehörigen mit insbesondere nachstehenden Qualifikationen durchgeführt werden:

  • Sportwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister/Master, Bachelor)
  • Sport- und Gymnastiklehrer (Abschlüsse: Staatl. anerk., Master, Bachelor)
  • Physiotherapeuten
  • Krankengymnasten
  • Ergotherapeuten
  • Erzieher
  • Gesundheitspädagogen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor) und
  • Heilpädagogen
- mit Zusatzqualifikation im Bereich Entspannung (Nachweis einer entsprechenden Trainingsleiterqualifikation im jeweiligen Verfahren von mindestens 32 UE je 45 Min Präsenzunterricht).

2.) Für Stressbewältigung

Zur Durchführung von multimodalen Stressbewältigungstrainings kommen Fachkräfte aus dem Bereich der psychosozialen Gesundheit in Betracht, die über eine staatlich anerkannte Ausbildung verfügen, insbesondere als
  • Psychologen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
  • Pädagogen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Lehrer mit 1. u. 2. Staatsexamen)
  • Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
  • Sozialwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
  • Gesundheitswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor) und
  • Ärzte

- mit Zusatzqualifikation im Bereich Stressreduktion (Nachweis einer entsprechenden Trainingsleiterschulung in dem jeweiligen Verfahren). Ein Auszug aus dem Handlungsleitfaden.

Sollten Sie nicht über eine der unter 1. und 2. genannten Grundqualifikationen verfügen, erhalten Sie keine Anerkennung seitens der Krankenkasse. Die Voraussetzung zur Anerkennung seitens der Kassen bildet für Sie immer zunächst die sogenannte Grundqualifikation. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie auch dann, wenn Sie die geforderte Grundausbildung besitzen und die Zusatzqualifikation mit der erforderlichen Anzahl an UE absolviert haben, keinen Rechtsanspruch auf eine Zusammenarbeit mit den Krankenkassen ableiten können.

3.) Rückentraining

Anbieterqualifikation Rückentraining

Zur Durchführung entsprechender Maßnahmen kommen Fachkräfte mit einem staatlich anerkannten Berufs- oder Studienabschluss im Bereich Bewegung in Betracht, insbesondere:

  • Sportwissenschaftler/in (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor)
  • Krankengymnast/in, Physiotherapeut/in
  • Sport- und Gymnastiklehrer/in
  • Ärztin/ Arzt

mit Zusatzqualifikation "Rückentraining" (Nachweis einer entsprechenden Trainingsleiterschulung in dem jeweiligen Verfahren).


Unabhängig davon, ob Institute und Akademien ihre Ausbildungen von den Kassen haben anerkennen lassen. Sie haben zwar einen Nachweis, ausreichend qualifiziert zu sein entsprechende Kurse zu leiten, aber "eine Zusammenarbeit" mit den einzelnen Kassen hängt jedoch immer von den örtlichen Gegebenheiten und den Einzelfall ab. Sie als Kursleiter müssen immer Ihre Grundqualifikation bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention einreichen.

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