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Natürliche Arznei Hausmittel Kräuter

Fenchel Ernährung

Natürliche Arznei

Bewährte Hausmittel und Kräuter aus aller Welt

Naturarznei ist nicht nur etwas für Naturvölker und Naturheilkundler. Schon unseren Großeltern leisteten bewährte Hausmittel sehr gute Hilfe bei Beschwerden. Es müssen ja nicht immer gleich Pharmaka sein. Bei kleineren Wehwehen kann man durchaus auf die Natur-Apotheke zurückgreifen. Verschiedene Kräuter und ganz normale Lebensmittel, können bei entsprechender Anwendung ebenfalls eine sehr gute Wirkung erzielen. Zur Fiebersenkung machen wir einen Essigwickel, bei Bronchitis einen Zwiebelwickel und der Kartoffelwickel hilft bei auch bei Halsschmerzen.
Basilikum, Fenchel und Ingwer sind hervorragend, wenn uns der Magen Probleme bereitet. Und wenn die Haut besondere Zuwendung braucht, helfen Aloe Vera und Quark (Topfen).

Aloe Vera

Dieses Liliengewächs, das einem Kaktus ähnelt, ist auf den ersten Blick unscheinbar. In Kuba, Mexo, Brasilien, Afrika, auf den Kanaren und auch in anderen Ländern, in denen oft monatelang kein Regen fällt, ist das Gewächs zu Hause.
Ihr Einsatz als Hausmittel ist hauptsächlich bei Hautkrankheiten bekannt, z.B. bei Abszessen, Akne, Fußpilz, Neurodermitis, Herpes, Prellungen und Ekzemen. Auch bei kleinen Verbrennungen, wie z.B. einem Sonnenbrand, kann sie Linderung verschaffen. Einfach ein wenig von einem Blatt abschneiden und das heraus fließende Gel direkt auf die Haut auftragen.

Basilikum

Die in unseren Breitengraden eher als Gewürz bekannte Pflanze ist auch zur Heilung geeignet.
Da sie Wärme und Sonnenlicht liebt, gedeiht sie in Mittelmeerländern besonders gut. Aber mittlerweile können wir Basilikum das ganze Jahr über auf der Fensterbank und im Sommer auch draußen kultivieren.
Basilikum kann man mit frischen oder getrockneten Blättern als Tasse aufbrühen. Nach Mahlzeiten getrunken, fördert der Tee die Verdauung und hilft bei Blähungen und Magendrücken. Auch das Nervensystem wird durch Basilikum gestärkt und Migräne gelindert.Zu beachten: in großen Mengen schädlich insbesondere bei Schwangerschaft.

Essig

Essig ist schon seit Jahrtausenden für seine vielseitige Wirkung bekannt. Er eignet sich zum Entschlacken und kann auch kleineren Hautentzündungen angewendet werden. Auch bei Reizungen durch Insektenstiche wird das Abschwellen unterstützt und Entzündungen gehemmt. Vorsichtig sollte man jedoch bei Ekzemen oder sehr empfindlicher Haut sein.Essigwickel ein altes Hausmittel zur Fiebersenkung.

Fenchel

Fenchel kennen wir als leckeres Gemüse und als Tee für kleine Kinder. Bei Völlegefühl und Blähungen wirkt er nicht nur bei Säuglingen. Fenchel stärkt auch das Immunsystem und beugt somit vor unliebsamen Erkältungen vor.Neben seiner entzündungshemmenden und harntreibenden und Verdauung fördernden Wirkung ist er auch bei Husten hilfreich. Er löst den Schleim, desinfiziert, und erleichtert dadurch das Abhusten bei Bronchitis und löst Krämpfe, die beispielsweise bei Asthmaanfällen auftreten können.Sie können Fenchel in kleine Stücke schneiden und abkochen oder als fertigen Tee kaufen. Zum süßen am besten Honig verwenden oder ungesüßt trinken.

Ingwer

Ingwer gelangte aus China und Indien zu uns nach Europa. Sowohl in der ayurvedischen als auch in der traditionell chinesischen Medizin wird die Wurzel als universelle Arznei eingesetzt.Ingwer ist ein keimtötendes Mittel, dass bei Durchfallerkrankungen hilft. Er reguliert die Magensaftproduktion, beseitigt Darmpilze und unterstützt die Verbrennung und das Ausscheiden von Giftstoffen aus dem Darm. Zusätzlich soll er krebserregende Stoffe neutralisieren, die in manchen Nahrungsmitteln enthalten sein können.Ingwer eignet sich auch hervorragend bei Reisekrankheiten, da er Erbrechen hemmt. Und auch bei Wetterfühligkeit, Kopfschmerzen und  Menstruationsbeschwerden hat er sich schon bewährt. Wer eine Erkältungen hat, kann mit ist Ingwer die körpereigene Abwehr stärken und damit eine stärkere Durchblutung und Erwärmung anregen.Ingwer kann man als Knolle kaufen. Kleine Scheiben abschneiden und mit heißen Wasser aufgießen, so entsteht ein etwas scharf schmeckender Tee. Honig mildert die Schärfe. Man kann auch einfach Scheiben in Wasser legen und das daraus entstehende Ingwerwasser trinken. Lecker!

Kartoffel

Der Kartoffelwickel ist ein altbekanntes Haus- und Heilmittel. Das Einsatzgebiet ist äußerst vielfältig von Halsschmerzen, Bronchitis, Blasenentzündung über Rückenschmerzen und Verspannungen bis hin zu Kopfschmerzen.Mit gekochten, halbierten Kartoffeln kann man Verspannungen punktuell behandeln. Die gekochte Kartoffel halbieren und dann auf einfach den verspannten Punkt legen, fertig. Ist die Kartoffel sehr heiß legen Sie ein Tuch zwischen Kartoffel und Haut.Mit zerquetschten Kartoffeln können Sie andere Bereiche behandeln.  Kochen Sie in etwas ein halbes Kilogramm Kartoffel und legen sie ungeschält in ein Tuch. Nun zerquetschen Sie die Kartoffeln und legen den Wickel auf.

Quark (Topfen)

Mit Quark kann man nicht nur kosmetische Gurkenmasken herstellen. Als Quarkwickel angewendet hat er eine abschwellende, entzündungshemmende, schmerzlindernde und angenehm kühlende Wirkung.Daneben werden diese Wickel auch bei vielerlei Erkrankungen eingesetzt. Zur Fiebersenkung, bei Sonnenbrand und Insektenstichen. Aber auch bei Gelenkentzündungen, Verstauchungen und Blutergüssen wirkt er wahre Wunder. Da der Quarkwickel sich als sehr effektiv erweist, findet er sogar in Kureinrichtungen Anwendung. Beispielsweise kann man Quarkwickel bei Schwellungen von Gelenken einsetzen, die kühlende Wirkung reduziert die Anschwellung.

Zwiebel

Zwiebeln haben wir normalerweise immer da. Von innen und außen angewendet wirken ihre ätherischen Öle, Vitamine und Mineralien gesundheitsfördernd. Bekannt ist, dass man bei einem Insektenstich, z.B. von einer Wespe eine aufgeschnittene Zwiebel auf die Stichstelle drückt, bzw. mit dem Saft einreibt. In den meisten Fällen kommt es später nicht zur Schwellung der Stichstelle. Der Schmerz lässt rasch nach und es kommt meistens nicht zu einer Schwellung.Auch bei einer Ohrenentzündung wirkt die Zwiebel antibakteriell und entzündungshemmend. Hierfür hacken Sie eine Zwiebel klein, erwärmen und zerreiben das Gehackte. In einem Tuch kann dieser Wicken auf das kranke Ohr gelegt werden. Sie können das Tuch mit einem Schal fixieren und etwa eine halbe Stunde wirken lassen. Sie sollten diese Behandlung mindesten 2-3 am Tag mit einer frischen Zwiebel wiederholen.

Die Natur bietet uns also vielfältige Arznei, deren Wirkung sogar wissenschaftlich bewiesen ist. Dennoch sollten Sie in schweren und akuten Fällen immer einen Arzt aufsuchen, um eine sichere Diagnose zu erhalten. Dann steht einer unterstützenden Therapie aus Hausmitteln nichts im Wege.

 


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