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Energie tanken

Energie tanken  Richtig AtmenRichtig Atmen

Atmen ist lebenswichtig und die natürlichste Sache der Welt. Die meisten Menschen atmen jedoch falsch, meistens zu flach und hastig. Wir möchten Ihnen zeigen, wie man sich durch bewusstes Atmen relaxen kann und neue Energie tankt.

Wer richtig atmet ist fitter und kann den Alltag entspannter bewältigen und ist auch zufriedener. Schon Voltaire hat im 18. Jahrhundert gesagt: "Ein guter Teil der Krankheiten kann weggeatmet werden.“ Stress, Aufregung und Angst verändern unsere Atmung, ebenso wie Freude, Zufriedenheit und Entspannung.  

In unserem schnelllebigen Zeitalter, hören wir immer öfter, dass im Job oder Alltag jemand sagt: „Mir bleibt noch nicht einmal Zeit, um Luft zu holen“. Häufig sind diese Personen gestresst und drücken mit dieser Aussage genau das aus, was in dem Moment in uns vorgeht.
Bei Stress oder Aufregung atmen wir nicht ruhig und gleichmäßig, denn es ist uns auch überhaupt nicht möglich, da sich das Zwerchfell und der gesamte Brustkorb verspannen. Durch die Anspannung der Gedanken wird auch der Energiestrom im Körper blockiert und wir atmen kurz und flach.  

Dabei ist es extrem wichtig mal tief Luft zu holen! Über das Atmen gelangt Sauerstoff in unseren Körper und unsere lebenswichtigen Organe werden durch die Sauerstoffaufnahme durchblutet. Nur wenn die Durchblutung richtig funktioniert, können die Organe ihre Arbeit erledigen.  

Wir können lernen wie wir, durch unsere Körperfunktionen, die Art zu atmen beeinflussen. Verändern wir unseren Atemrhythmus, beruhigt sich der Geist, der Herzschlag wird verlangsamt, der Körper entspannt sich und wir versorgen uns wieder mit mehr Energie.

Wissenswert  
Bei der Atmung geht es darum, dass Sauerstoff über die Lungen in die Blutbahn gelangt. Unsere Lunge wird im oberen Bereich geringer durchblutet, als im unteren Bereich, wo sich die Lungenbläschen (Alveolen) befinden. Der Sauerstoffaustausch findet jedoch über die Alveolen statt, wo der Sauerstoff vom Blut aufgenommen wird und im Gegenzug Kohlendioxid aus dem Blut, in die Luft unseres Ausatmens gegeben wird. Versorgen wir die Lungenbläschen nicht ausreichend, weil wir zu hastig atmen, kann auch die verbrauchte Kohlenmonoxidluft nicht ausgetauscht werden.  

Bauch- und Brustatmung  
Während Babys ganz natürlich „in den Bauch atmen“, haben wir Erwachsene es verlernt. Hinzu kommt auch, dass viele Menschen sich darum bemühen ihren Bauch flach zu halten, da es den gängigen Schönheitsidealen entspricht. Wird der Bauch nun ständig eingezogen, so führt dies auch zu einer „Quetschung“ der inneren Organe und die Atmung wird oberflächlich. Sie findet immer mehr und mehr im oberen Brustbereich statt und verlagert so auch den psychischen und physischen Schwerpunkt nach oben. Dies wiederum kann auf lange Sicht zu Verspannungen in Brust und Rücken führen.  

Säuglinge und Kleinkinder machen sich noch keine Gedanken um ein schlankes Äußeres. Sie atmen in den Bauch. Dabei wird bei jedem Einatmen der Brustkorb nach außen und das Zwerchfell nach unten gedehnt, wobei sich der Bauch nach außen wölbt. Beim Ausatmen, zieht sich der Bauch wieder nach innen und das Zwerchfell nach oben.  

Übungen für richtiges Atmen  

  1. Atmen Sie durch die Nase tief in den Bauch ein und zählen Sie bis drei. Halten Sie nun die Luft im Bauch und zählen wieder bis drei. Stossen Sie jetzt den Atem durch den Mund aus. Kurze Pause: Eins… zwei… drei… Sie können diese Nasen-Mund-Atmung nun einige Male wiederholen bis sich ein fließender Rhythmus einstellt.
  2. Gehen Sie wie bei der Nasen-Mund-Atmung vor. Atmen Sie jedoch anstatt durch den Mund, diesmal durch die Nase aus.
  3. Halten Sie sich das linke Nasenloch zu und atmen Sie durch den rechten Nasenflügel ein. Nach einer kurzen Pause halten Sie sich den rechten Nasenflügel zu und atmen durch das linke Nasenloch aus. Den neuen Atemzyklus beginnen Sie mit dem Einatmen durch das linke Nasenloch und atmen rechts aus.  

Tipps für den Alltag

Bei körperlicher Anstrengung, wie beispielsweise Sport oder auch, wenn wir etwas Schweres, wie z.B. Einkaufstüten tragen, ist es wichtig auf die Atmung zu achten. Halten Sie nicht die Luft an! In diesem Fall sollten Sie durch den Mund ein- und ausatmen. Versuchen Sie bewusst die eingeatmete Luft eine Weile in der Lunge zu behalten und nicht in eine „Hechelatmung“ zu verfallen. Wenn wir kurz und schnell atmen, kann kein ausreichender Sauerstoffaustausch stattfinden, und der untere Teil der Lunge wird nicht versorgt.  

Entspannen Sie sich bei Aufregung und Anspannung durch ruhige Atmung. Stellen oder setzen sie sich aufrecht hin, lassen sie die Arme locker hängen. Atmen Sie einige Male tief ein und aus. Spüren Sie wie die Luft Ihre Lungen weitet. Lächeln Sie, wenn Sie wieder ausatmen. So kehrt Ruhe ein und Ihre Anspannung wird vertrieben.  

Atmen ist eine Naturarznei. Nutzen Sie diese natürliche und kostenlose Ressource so oft wie möglich und atmen Sie mehrmals pro Tag ganz bewusst langsam und tief durch! Genießen Sie diese Momente und Sie werden bemerken, wie Sie sich von Tag zu Tag besser fühlen.



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